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«Beim Spielen bin ich Schicksalsgöttin»

Sims
Sims heisst ein virtuelles Computerspiel, in dem man seine eigene, fast reale kleine Welt erschaffen kann. Man kann seine eigene Familie gründen und dabei das Aussehen, das Alter und auch den Charakter der einzelnen Personen (Sims) definieren. Man kann selbst entscheiden, ob sie sehr ordentlich oder unordentlich sind, total aufgedreht oder ruhig. Jede Familie braucht mindestens ein Haus. Man kann also auch ein Haus selbst erfinden. Das Haus kann man verschieden gross bauen, mit einem oder mehreren Stockwerken oder auch mit einem kleinen Garten. Man muss aufpassen, dass es der Familie und den einzelnen Personen nicht langweilig wird, man muss ihnen also Unterhaltungsmöglichkeiten bieten, zum Beispiel einen Flipperkasten.

Am wichtigsten ist natürlich, dass kein Sims verhungert. Deshalb muss man sie regelmässig in die Küche schicken, damit sie Nahrung zu sich nehmen können. Das Sims zeigt an, falls es etwas benötigt.

Ich denke, in diesem Spiel lernt man eine gewisse Verantwortung zu übernehmen, denn man will doch nicht, dass seine eigenen Sims-Wesen sterben.

Wenn ich dieses Spiel spiele, fühle ich mich wie die Schicksalsgöttin, weil ICH ganz alleine über diese virtuelle Welt bestimmen kann.

Liza Ziberi, 9. Klasse

«Mein Pferdchen» – ein Online-Spiel
Freundinnen von mir spielen dieses Spiel schon seit einiger Zeit. Ich habe sofort auch Gefallen daran gefunden. Das Prinzip besteht darin, dass man einen Pferde-Stall hat, den man aufbauen muss. Das heisst, man kann Tiere kaufen und verkaufen, ausserdem Pferde trainieren und sie an Ausstellungen präsentieren. Geld verdienen kann man, indem man anderen Ställen hilft oder Rennen und Ausstellungen gewinnt.

Man kann gut lernen, mit Geld umzugehen und man lernt, wie man sich nicht «bescheissen» lässt. Ab dem Zeitpunkt, ab dem man viel Geld hat, viele Schleifentiere hat (Tiere mit den besten Plätzen an einer Ausstellung) und wenn man voll trainierte Pferde hat, dann kann man sagen: «Ich habe einen guten Stall!» Natürlich muss auch die Präsentation stimmen, da man seinen Stall ja auch gut «verkaufen» will. Das heisst, dass die anderen für den Stall voten und man dann wieder Geld gewinnt.

Wenn ich dieses Spiel spiele, habe ich Gefühle wie «Herzklopfen» und wie Macht, weil ich das alles beeinflussen kann und ich es so weit bringe, dass der Stall immer noch zu den besten zählt.

Karin Waller, 8.Klasse

World of Warcraft
Mein Spiel ist ein Strategiecomputerspiel aus den 1990er Jahren, in dem Elfen, Gnome und Orks miteinander die üblichen Probleme haben.

Am Anfang erschafft man einen so genannten Avatar, ein Charakterabbild von sich selbst. Dabei muss man eine Wahl treffen. Ich kann mich klein oder gross, hässlich oder gemein oder schön und schlank gestalten. Das Universum von WoW bietet zehn «Rassen» zur Auswahl. Von Zwergen über edle Menschen und gemütliche Tauren bis zu gruseligen Untoten. Man kann Magier sein oder Priester, Schurke, Krieger oder Schamane. Dann kann man sich auch noch zwischen diversen Haupt- und Nebenberufen entscheiden. Die Spielhandlung entfaltet sich entlang der Lösung von Quests, von Aufgaben und Rätseln, die einem von Botschaftern im Spiel erteilt werden. So gewinnt die Spielfigur Punkte, Fähigkeiten, Stärke und Erfahrungen. Sie verwandelt sich langsam von einem schwachen, nackten Wesen, das an jeder zweiten Weggabelung Unholden zum Opfer fällt, in einen veritablen Helden.

Wenn ich richtig gut bin und andere mich bewundern, werde ich ganz stolz auf mich. Denn ich musste viel auf mich nehmen, da ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass ich so weit gekommen bin. Aber was mich dann wiederum traurig macht, ist, wenn ich etwas, das ich mir unbedingt gewünscht habe, nicht bekomme. Aber so ist es auch im richtigen Leben.

David Stöckli, 8. Klasse

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