farbwelt

Gasträtsel aus Absurdistan

Was viele unserer Leserinnen und Leser nicht wissen: Wir pflegen einen regen Gedankenaustausch ­mit der Redaktion unseres Schwestermagazins in Absurdistan. In seltenen, aber darum besonders bewegenden Momenten gelingt es uns sogar, uns auf eine gemeinsame Publikation zu einigen, so auch im Falle des aktuellen Rätsels aus der Feder meines absurdischen Kollegen. Der Sache entsprechend verlangen wir von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, diesmal eine noch grössere Beweglichkeit, geht doch die Logik der Absurden und Absurdinnen oft eigene Wege.

Und so geht die Rätselgeschichte:

Das kalte Leuchten der Venus am tiefen Osthimmel zeigte an: Die Nacht geht zu Ende. Aus dem Halbdunkel der Dämmerung löste sich eine Gestalt: Ralf? Er war bewaffnet – hatte sich wohl im Museum bedient – und sah dennoch erbärmlich aus in seiner Unvollständigkeit und Verwirrtheit. Ralf suchte sein Knie! Das musste eine Verwechslung sein. Ich duckte mich in die Seggen und liess ihn vorbeihumpeln – der verblassenden Venus entgegen.

Gewiss keine hochstehende Literatur. Aber wir müssen zugeben: Der Text hat bei der Übersetzung an Eleganz verloren. Wirklich grotesk ist dann aber die Frage, die mein absurdischer Kollege mit der Geschichte verbindet: Welche Waffe trug Ralf?

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, mit dieser Zumutung zurechtkommen, gewinnen Sie – nein: kein Abonnement der Zeitschrift aus Absurdistan –, aber mit etwas Glück eine von drei Lern­programm-CD-ROMs «Sternbilder kennen lernen» (im Schulverlags-Shop unter schulverlag.ch/83003 zu finden). Senden Sie uns doch bitte Ihre Lösung (mit Angabe Ihrer Post­adresse) bis Ende Mai 2015 an redaktion@profil-online.ch.

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